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Prolog

Schon wieder aufstehen. Schon wieder sich fertig machen. Schon wieder die Tür hinter sich schließen. Schon wieder den gleichen Weg zur Schule. Aber mir ist das irgendwie egal. Es ist mir egal, dass jeder Tag dem anderen gleicht, das ich immer die gleiche miese Laune habe. Und das ist gut so. Denn ich bin das Opfer der Klasse. Zu Hause muss ich auf meine kleine Schwester aufpassen, mich von meinem Vater anschreien lassen. Meine Mutter ist tot. Mein Leben ist trostlos. Aber ich lebe. Ich weiß nur nicht für wen. Es ist mir auch egal. Ich habe die Hoffnung verloren, dass mein Leben irgendwann mal besser werden sollte. Warum auch. Ich habe eben nicht das Glück, dass andere Menschen haben. Ich habe keine Gefühle. Ich weiß nicht warum ich mir nicht einfach ein Messer in meinen Körper ramme. Meine Schwester bemerkt auch nichts mehr. Unser Leben ist gelaufen.


Ich laufe durch Magdeburg. Ich habe nichts zu tun, mein Vater ist wieder mal besoffen, und meine Schwester hatte kein Bock mit mir durch die Stadt zu laufen. Ich schaue auf den Boden, als ich plötzlich mit jemand zusammenstoße. Ich hebe kurz den Kopf und schaue direkt in die braunen Augen desjenigen. Ich schau sofort wieder runter, den diese Augen gehören zu einem Jungen. Ich mag keine Jungen. Seit mein Opa mich mal vergewaltigt hat habe ich sozusagen Angst vor ihnen. Ich nuschle ein schnelles „Entschuldigung“ und laufe weiter. Komisch. Irgendwo ist mir dieser Junge schon mal begegnet. Nach einigen Stunden komme ich zu Hause an und schmeiße mich sofort ins Bett. Ich habe einen weiteren Tag überlebt. Ich träume von schokobraunen Augen.
Am nächsten morgen in der Schule sitze ich wie immer an meinem platz und starre aus dem Fenster. Eine Stimmer in mir sagt: > Na los, steh auf, öffne das Fenster, spring raus. Es wird dich töten, du bist im 3 Stock. Dann bist du die Schmerzen und die Leere los. Tu es. Niemand wird dich vermissen< Ich stehe auf gehe an das Fenster. Öffne es. Die Stimme in mir jubiliert.
>JA, JA, so ist es richtig. Und jetzt spring! < Ich klettere auf das Fenstersims lehne mich aus dem Fenster und…
Werde von drinnen fest gehalten.
„Lass mich los!“ schreie ich. „Lass mich los! Ich will springen, lass mich los! Ich will nicht mehr.“ Der Arm der mich festhält, zieht mich langsam aber mit einem Druck, dem ich nichts entgegen zu setzen habe wieder in die Klasse. Ich versuch mich zu wehren, schreie, kratze, und winde mich. Aber es bringt nichts. Der Arm schiebt mich in die Klasse, setzt mich auf einen Stuhl und kniet sich vor mich hin. Es ist der Junge den ich gestern angerempelt habe. „Ist alles in Ordnung?“ fragt er mich. Ich schüttle den Kopf. Nichts ist in Ordnung. Ich schaue wieder in diese braunen Augen und muss anfangen zu weinen. Der Junge nimmt mich in den Arm. „Es ist gut, es ist vorbei.“ Ich drücke ihn von mir weg. „Nein ist es nicht, du hast ja gar keine Ahnung.“ Ich renne aus dem Klassenraum Richtung Toilette. Dort setzt ich mich in eine ecke und heule. Ich habe schon lange nicht mehr geheult. Nach 10 Minuten wird die Tür geöffnet und die Oberzicke unserer Klasse kommt rein. „Coco? Bist du hier? Ich soll dich von dem Lehrer hohlen.“ Ein bisschen wackelig stehe ich auf und gehe mit ihr, bemerke aber nicht, dass sie mich mit ihrem Handy filmt. Ich gehe mit ihr zurück in den Klassenraum. Dort wische ich mir die Tränen aus dem Gesicht. „OK, da wir jetzt alle vollständig sind, möchte ich euch eure neuen Mitschüler vorstellen. Sie heißen Bill und Tom und kommen aus Loitsche. Die Dorfschule hat zu gemacht und nun gehen die beiden hier au die Schule.“ Er macht eine Pause. „Coleen, bleibst du nach der Stunde bitte noch in der Klasse?“ Ich nicke. Und dann beginnt der Unterricht. Wir haben Geschichte. Ich pass nicht auf. Ich bin am überlegen wie ich mich am besten aus der Sache mit dem Fenster rausreden soll. Irgendwie habe ich es dann doch geschafft. Endlich lässt er mich zufrieden. Ich gehe in Die Pause. Und dort wartet er. Der Junge mit den braunen Augen und dem Starken Arm. Er kommt auf mich zu und fragt: „Warum wolltest du aus dem Fenster springen?“ „Du solltest besser außerhalb meiner Reichweite sein, denn sonst bist du auch ein Klassenschwein, weil du dich der bösen Coco unterhalten hast.“ Damit ist die Sache für mich gegessen. Ich drehe mich um und gehe weg. Ich setzte mich auf meine Bank und höre ganz laut Rammstein mit meinem MP3- Player. Ich schließe die Augen und lasse die Musik auf mich wirken, als plötzlich ein Schatten über mein Gesicht fällt. Ich öffne die Augen und sehe Markus den Banden- Chef unserer Klasse über mir stehen. Ich nehme einen Stöpsel aus meinen Ohren und schaue ihn fragend an. Normalerweise schickt er einen seiner „Schergen“ um mich zu sich zu bestellen. „Du bist heute um punkt 7 Uhr vor meiner Haustür. Und wehe dich sieht wer.“ Sagt er mir und geht weg.


Punkt 7 Uhr. Ich stehe vor Markus Haus und warte, dass er öffnet. Ich weiß was gleich kommt. Ich hasse es. Ich trage den langen grauen Mantel. Doch darunter ist diese enge Latex- Putzuniform und die hohen Schuhe mit den Pfennigabsätzen. >Hau ab< schreit meine innere stimme. Oh Gott wie gerne ich das wollte. Aber ich muss es tun. Plötzlich kommt mir ein Gedanke. Ich habe doch noch Gefühle. Ich hasse, habe Angst und Eckel. Doch der Gedanke ist ganz schnell wieder weg. Die Haustür wird geöffnet. Markus winkt mich rein. Er zerrt mich in den Gang.

Hier beginnt etwas dass nicht unbedingt Jugendfrei ist, für alle die es lesen wollen, bitte. Wer nicht lesen möchte, nach diesem Absatz geht es normal weiter.

(„Na meine hübsche, heute sind wir ganz allein“ sagt er. „Wir können genau hier anfangen, wenn du stöhnst bekommst du 5€ mehr.“ Er zerrt mir den Mantel vom Leib und drückt mir einen Lappen in die Hand. „Knie dich hin, und putze.“ Befiehlt er. Ich knie mich hin und bewege den Lappen hin und her. „Streck den Arsch raus“ sagt er. Ich tu es. Er schiebt meinen Tanga zur Seite und dringt in mich ein. Mir bricht der schweiß aus. Ich bin kurz davor zu schreien. Die alten Bilder kommen in mir hoch. Seine Stöße werden immer heftiger. Ich stöhne, aber nicht vor Lust sondern vor Schmerzen. Mein Körper und meine Seele tun mir weh. Ich spüre wie er zu seinem Höhepunkt kommt und täusche einen Orgasmus vor. „Ich komm, ich komme“ stöhnt er. „Zieh ihn raus“ schreie ich schon fast hysterisch. Er wieder mal keine Kondom oder so benutzt, und ich habe die Pille diesen Monat vergessen. Doch er hört nicht auf mich und spritzt in mich rein. >Scheiße< sagt meine innere Stimme. Er zieht in raus. „Und wie war es?“ fragt mich Markus. „ Herrlich Master Markus, ihr wart nie besser!“ sage ich. Ich fühle mich so beschissen, und so leer, leerer als sonst. „Das ist gut, dann können wir es ja gleich wiederholen.“ Sagt Markus. Was? , denke ich. Das hat er noch nie gemacht. „Ich habe ein schönes Spielzeug gekauft, eine Liebes- Schaukel. Da binde ich dich drauf, und dann probieren wir sie mal aus. Mal sehen wie sie dir gefällt.“)


3 Stunden später komme ich mit Schmerzendem Schoß wieder aus dem Haus raus. In meiner Manteltasche habe ich 75€. Für die Überstunden. Das reicht, das kann ich Papa geben, normal hätte ich jetzt noch zum Bahnhof gehen müssen um weiter Geld zu verdienen. Mir läuft eine einzelne Träne runter. Man Coco denke ich, mutier jetzt bloß nicht zu einer Heulsuse, das kannst du dir nicht leisten.
Zu Hause gebe ich Papa 50€ und behalte etwas für mich. Er kauft sowieso nur Alkohol, und allein davon kann man ja nicht Leben. Irgendwas muss ja den Kühlschrank füllen.
Ich liege in meinem Zimmer und höre Rammstein. Den MP3- Player habe ich von Markus bekommen, als Anzahlung. Ich wette morgen muss ich wieder zu ihm hin. Er ist eine Perverse Sau. >Denk nicht mehr daran< meint meine innere Stimme. Ich gehe ins Bad, mache mich fertig, und lege mich ins Bett. Dort schreibe ich in mein Tagebuch. Von den neuen Schülern, dem Sprung aus dem Fenster, die Zeit bei Markus. Ich berichte alles neutral, als wenn ein Außenstehender es berichten würde. Ich lege es auf meinen Nachtisch, und schlafe ein.
Mitten in der Nacht schlage ich mit meinen Armen um mich. Das Tagebuch fällt von dem Tisch in meine Schultasche. Ich bemerke es nicht.


Am nächsten Tag kommt Larissa, die Oberzicke zu mir. Sie fragt mich ob ich nicht zu ihrer Geburtstagsparty kommen möchte. Verdutzt sage ich zu. Nachmittags gehe ich zum Bahnhof um Geld zu verdienen. Mit den 23€ die ich verdient habe und den 10€ die noch von gestern habe gehe ich Shoppen. Ich kaufe mir einen langen Schwarzen Rock, ein schwarz- weiß gereiftes T- shirt mit V- Ausschnitt, eine neue lange schwarze Kette und Schwarze Perlen. Zu Hause verziere ich den Rock mit den Perlen, ich habe ja sonst nichts zu tun. Danach gehe ich duschen, föhne mir die Haare, stecke sie mir hoch. Danach ziehe ich mir den Rock und das shirt an, schminke mir die Augen tief- schwarz und die Lippen knall- rot. Dan nehme ich meine großen Ringe in die Ohren und die ganzen Ketten die ich mir bis jetzt gekauft habe um. Außerdem schiebe ich mir die dünnen silbernen Armreifen meiner Mutter um es sind 15 Stück. Dann mache ich mich auf den Weg zum Bus, um zu Larissa zu kommen. Irgendwie habe ich ein komisches Gefühl im Bauch, aber ich kann doch nicht absagen, wenn ich einmal in meinem Leben eingeladen werde. Vor Larissas Haus kann man schon die laute Hip- Hop- Musik hören. Ich gehe in das Haus und werde überschwänglich von Larissa begrüßt. >Geh von hier weg. Es ist nicht gut, dass du hier bist. Es ist irgendwas im Busch! < sagt meine innere Stimme. Ja, ja schon gut, denke ich. Nur bis um 12 Uhr. Ich gehe zur Bar und mixe mir ein Whisky- Cola. Aber dann lasse ich ihn doch stehen und mache mir eine normale Selters. Die Erziehung meiner Mutter kommt durch^^. Nach einer ½ Stunde wage ich mich auf das Tanzpaket. Erst mag niemand mit mir Tanzen, doch dann werde ich von dem Jungen mit den Braunen- Augen und dem starken Arm angetanzt. Ich fühle mich leicht unwohl, da ich ja eigentlich nie mit Männer außerhalb meines Jobs zu tun habe, doch nach einer weile verblasst dieses Gefühl. >Der junge ist etwas Besonderes< sagt meine innere Stimme. „Ich bin Tom und du?“ „Ich bin…“ Plötzlich geht die Musik aus. Unsere Oberzicke Stellt sich auf einen Tisch. Sie hat ein Megaphon in der einen Hand in der anderen hält sie ein Buch. Mein Tagebuch. „Schaut mal was ich hier habe: das ist das Tagebuch unserer Coco. Ich wollte euch den letzten Eintrag mal vorlesen“ sagt sie. Sie fängt an zu lesen. In mir kocht die Wut hoch. >Nein, das lasse ich nicht zu< sagt meine innere Stimme. Ich stutze, was will meine innere Stimme den gegen Larissa machen? Plötzlich wird alles undeutlich. Ich bin noch da, kann aber nichts machen. Ich schaue durch meine Augen, sehe was passiert, habe aber keine Kontrolle über meinen Körper, ich kann ihn nicht spüren. Ich bekomme es mit der Angst zu tun. Ich bewege mich auf Larissa zu, reiße ihr das Tagebuch aus der Hand, und schlage ihr ins Gesicht. Dann gehe ich einen schritt rückwärts, und habe die Kontrolle über meinen Körper wieder. Ich spüre ein Ziehen in meiner Hand, und das Tagebuch in der anderen >So das mache ich. Das hat sie verdient< sagt meine innere Stimme. Mir wird schwindelig. Ich habe Larissa geschlagen. Ich drehe mich um und renne aus dem Haus. Mir wird schlecht vor Angst und Kälte und Luftmangel. >Bleib stehen, nicht so schnell du bringst dich noch um< „Du wolltest doch das ich aus dem Fenster springe, du hast mein Todesurteil doch schon gesprochen, indem du Larissa geschlagen hast. Wie hast du das gemacht. Was hast du mit mir gemacht. Ich werde irre. Nein, Ich bin schon irre.“ Schreie ich. Ich breche auf der Straße zusammen. Die Stimme hat Recht. Ich renne mich noch zu Tode. Ich liege auf dem Asphalt und versuche krampfhaft genug Luft in meine Lunge zu befördern. Ich muss sehr lange schon hier liegen. Ich fühle mich taub. Hinter mir höre ich Schritte und leise Stimmen. >Da kommt jemand< Gut so, ich sterbe gleich, denke ich verbittert. Plötzlich taucht Tom vor mir auf. „Coco was machst du hier. Du bist ja total unterkühlt. Was ist passiert?“ Hast du das nicht mitbekommen? Ich habe Larissa geschlagen und musste genug Platz zwischen sie und mich bringen, sonst bringt sie mich noch um. Will ich ihm sagen, doch ich bringe nur ein „Lass mich“ raus. „Vergiss es. So wie du hier liegst muss du zu einem Arzt.“ Ja ich bin in die Psychiatrie! >Quatsch musst du nicht< „Doch muss ich“ sage ich „Was hast du gesagt?“ fragt mich Tom. „Nichts“ „Bill helfe mir mal sie mit zu unserem Haus zu tragen“ Ich werde hochgehoben und eine Zeit lang getragen. Ich halte meine Augen geschlossen. Ich kann nicht mehr. Das ist alles viel zu viel für mich. Nach einer ¼ Stunde werde ich auf etwas weichem abgelegt, Doch ich habe nicht die Kraft die Augen zu öffnen. Langsam schlafe ich ein.


Ich muss träumen. Ich stehe vor einem Spiegel. Dort stehe ich in den Klamotten in den ich auf der Party war. Doch mein Spiegelbild lächelt mir zu. Plötzlich fängt sie an zu sprechen. >Ich bin Eileen. Ich bin dein zweites ich. Ich weiß das hört sich scheiße an, aber du und ich, wir sind eine Gespaltene Persönlichkeit. Wir werden uns überlegen müssen wer wann dran ist den Körper zu haben. Ich weiß nicht wie ich hier her gekommen bin, und wie ich hier wieder weg komme, aber ich denke wir sollten alles ausprobieren. In der Nacht, wenn du schläfst kannst du mich sehen. Ach übrigens, ich kann deine Gedanken lesen, du musst nicht mit mir reden. Du bist nicht Klapsmühlen reif. Und das mit Larissa tut mir Leid. Ich wusste nicht, dass es so schlimm um uns steht< Wow das ist ja ganz schön viel auf einmal, denke ich. >Stimmt< So und ähnlich redeten wir die ganze Nacht durch.

Am nächsten morgen werde ich von Tom geweckt. „So Leid es mir auch tut, wir müssen in die Schule. Ich hab mit Bill geredet, du kannst ein paar Klamotten aus seinem Schrank haben. Ich folge Tom in das Zimmer von Bill. Der schaut mich einmal kurz an, holt ein schwarzes T- Shirt mit einem Totenkopf raus, eine leicht zerrissene Jeans, ein paar Socken und eine noch eingepackte Boxer und gibt sie mir. Ich gehe zum Badezimmer, dass Tom mir zeigt. Dort ziehe ich die Sachen an. Genau mein Geschmack, denke ich. >Stimmt, steht dir. Du brauchst nur noch ein Tuch oder so was, sonst sehen deine Haare so langweilig aus< Ich habe mir noch nie was anderes als einen Pferdeschwanz gemacht. >Na dann wir es ja wohl höchste Zeit< Ich gehe zu Bills Zimmer und Klopfe. „Ja?“ Ich gehe in das Zimmer. „Hey Coco!“ sagt Bill. „Ich, ähhm… Ich wollte nur fragen… ob du vielleicht ein Tuch oder so etwas hast.“, sagte ich stockend. >Schon gut, er wird dir schon nicht den Kopf abbeißen< „Ja, habe ich. Das haben wir mal in Kunst gemacht. Es ist aber nicht so hübsch.“ „Das macht nichts.“ Sage ich erleichtert. Bill geht an seinen Schrank und holt aus einem Kästchen ganz oben in der Ecke ein Tuch, das schwarz- pink gestreift ist. Zwar ist es nicht gleichmäßig, aber es sieht voll cool aus. „Dankeschön“ sage ich, drehe mich auf dem Absatz um und laufe zurück in das Badezimmer. Dort binde ich das Tuch nach Eileens Anweisungen in die Haare. Leicht tapsig laufe ich die Treppe runter. „Möchtest du etwas essen, Coco?“ fragt Tom. Ich schüttele den Kopf. „Danke das ich hier schlafen durfte und für die Klamotten, ich bringe sie nachher zurück.“ Sage ich schnell. >Nicht so hastig< meint Eileen. >Der Junge mag dich, iss erstmal etwas, du hast weder gestern noch heute etwas gegessen< Mhhm, denke ich. Ich habe keinen Hunger. >Du wirst doch wohl nicht magersüchtig sein, oder? < „Nein“ sage ich heftig. Tom schaut mich verwirrt an. „Ich, ich muss los“ stottere ich schnell, schnapp mir meine Schuhe und lauf aus dem Haus. „Danke“ rufe ich noch schnell. Nach der nächsten ecke komme ich schlitternd zum stehen. Im Schlenderschritt laufe ich zur Schule. Nach einer halben Stunde bin ich da. Vor dem Tor steht Larissa mit ihrer Clique. >Lauf einfach an ihnen vorbei< rät Eileen mir. Ich senke den kopf und versuche mich an der L- Clique vorbeizudrücken. „Na, na, na. Wenn haben wir den da? Die kleine Schlampe, die meinen Freund besudelt hat, ihm sein erstes Mal geklaut hat und mir eine geknallt hat. Was machen wir mit solchen Leuten? Ganz klar, wir machen sie fertig!“ Sie kommt gefährlich nah auf mich zu. Ich weiche ein Stück zurück, pralle gegen einen Bully aus ihrer Clique. Die Clique schlägt und tritt auf mich ein. Als es zur Stunde klingelt, lassen sie von mir ab. Ich liege auf dem Boden, kann mich nicht mehr bewegen. Das einzige was ich spüre ist Schmerz. Der Bully von vorhin hebt mich auf, stellt mich hin. Larissa steht genau vor mir und schupst mich so heftig, das ich das ich zurückstolpere und das Gleichgewicht verliere. Das einzige was ich noch höre ist ein lautes hupen und das jemand meinen Namen ruft. Dann wird alles schwarz.
9.10.06 15:20
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


liss3001 / Website (3.11.06 21:15)
hi coco. kennst mich? Lisa. Ich find das voll cool von dir, dass du immer wieder geschichten scheibst. mit echt guten themn. naja. hdl liss

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